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Baumkuchen nach ungarischer Art

Rezept für Baumkuchen / Baumstriezel mit Zimt-Zucker aus dem Backofen



Ungarischer Baumkuchen vom Markt ist, noch lauwarm genossen, einfach ein Genuss. Schon lange geisterte die Idee in meinem Kopf herum, Baumkuchen einmal selbst zu backen, und zwar im Backrohr. Größtes Hindernis war die entsprechende Form. Im Internet wird ja oft ein Nudelholz zum Backen verwendet, aber wenn man nicht mehrere davon hat (Tipp: evt. im Familien- und Freundeskreis ausleihen), dauert die Zubereitung einfach sehr lang. Ich habe nun - danke, Papa - vier Formen, die ich auf einen Backrahmen legen kann. Als Alternative erscheinen mir Alu-Getränkedosen (leer) als sinnvoll. Diese werden dann einfach stehend aufs Backblech gegeben. So kann man dann schön mehrere Baumkuchen gleichzeitig backen.

 

Zutaten:

Für den Teig:

  • 200 g Milch

  • 50 g Butter

  • 1 Packerl Vanillezucker

  • 80 g Zucker

  • 25 g Germ

  • 2 Eier

  • 1 Prise Salz

  • 1 Schuss Rum

  • 500 g Mehl (W 700)


Zur Fertigstellung:

  • 100 g Feinkristallzucker

  • 2-3 Teelöffel Zimt

  • 45 g flüssige Butter

Benötigtes Zubehör:

  • Nudelholz / -hölzer und/oder

  • (mehrere) leere Alu-Getränkedosen

  • oder: Schaumrollenformen (dann werden die Baumkuchen eben kleiner)

  • Alufolie

  • große Bratform zum Auflegen des Nudelholzes; für Aludosen ein Backblech


Zubereitung:

  1. Milch und Butter im Thermomix auf Stufe 2 für 2 min auf 37 Grad erwärmen. Ohne TM: Lauwarme Milch und weiche Butter verwenden.

  2. Restliche Zutaten für den Teig dazugeben und verkneten (Knetmodus; 6 min).

  3. Teig in eine mit Fett bepinselte Schüssel geben und zugedeckt etwa 1 ½ Stunden rasten lassen.

  4. In der Zwischenzeit die Formen vorbereiten, sprich: Nudelholz, Aludosen oder Schaumrollenformen mit Alufolie umwickeln und mit geschmolzener Butter bepinseln.

  5. Zucker mit Zimt mischen und in eine Bratform / große Plastikdose / großen Teller geben (das Nudelholz muss darin Platz haben).

  6. Wenn der Teig sein Volumen verdoppelt hat, in zwei (oder mehr) Portionen teilen. Das kommt drauf an, wie viele Formen zur Verfügung stehen. Ich habe 8 Baumkuchen gemacht – jeweils 4 gleichzeitig. Den nicht benötigten Teig habe ich einstweilen kühl gestellt.

  7. Portion 1 ausrollen (ca. 0,5 cm dick) – und zwar zu einem Rechteck, das ruhig 50 cm lang sein darf.

  8. Den ausgerollten Teig mit einem Pizzsaschneider in ca. 2 cm dicke Streifen schneiden.

  9. Die Streifen nun nacheinander auf die vorbereiteten Formen wickeln, die Enden fest andrücken. Nicht zu nah an den Rand und leicht überlappend wickeln!

  10. Danach die umwickelten Dosen/Nudelholz etc. auf der Arbeitsfläche mit Druck hin- und herrollen, damit der Teig besser auf der Alufolie haftet und schön gleichmäßig ist.  

  11. Die einzelnen Baumkuchen nun auf der Form rundherum mit reichlich flüssiger Butter bepinseln und anschließend in der Zimt-Zucker-Mischung wälzen.

  12. Nudelholz auf den Bräter legen, Aludosen auf ein Backblech stellen und die Baumkuchen ca. 30 min zugedeckt (z. B. mit einer Wanne) rasten lassen.

  13. Nach 15 min das Backrohr auf 180 Grad Heißluft vorheizen und nach weiteren 15 min die Baumkuchen in den Backofen geben.

  14. Die Baumkuchen ca. 20 bis 25 min backen (wenn ein Nudelholz verwendet wird, sollte das nach ca. 12 min gedreht werden, damit der Baumkuchen gleichmäßig braun wird) und noch warm vorsichtig von der Form schieben.

  15. Danach den Vorgang mit dem restlichen Teig wiederholen.




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Mmmhm, der Kuchen ist fertig!

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